Wenn Mama mir damals nicht immer verboten hätte, auf allem rumzutrommeln, was sich auf dem Küchentisch befand, dann ständ oder säß ich jetzt vielleicht als international erfolgreicher Breakfast-Artist mit Beck zusammen auf der Bühne und würde sowas machen... but I did it myyyyyyy way!
Donnerstag, 6. November 2008
Dienstag, 28. Oktober 2008
Mittwoch, 22. Oktober 2008
New York, Riga, Tokyo...
Hier das Video von der Megasause, bin ca. eine Sekunde zu sehen!


Am Sonntag haben mich ein paar seltsame Umstände in die lettische Metropole Riga verschlagen. Da habe ich bei einer Talentshow zwei Lieder (playback!) am Schlagzeug begleitet, dann bei der Aftershowparty das überschaubare who-is-who des Showbiz des baltischen Staates kennengelernt und nach einem nicht mal 24 stündigen Aufenthalt und wenig Schlaf das Land wieder verlassen. Riga sieht aus wie eine Mischung aus Ostberlin und Coruscant, zumindest stößt der futuristisch anmutende Fernsehturm letztere Assoziation an. Breite Straßen, aus dem Boden schießende Riesengebäude neben runtergekommenen sozialistischen Zweckbauten. Das Gebäude, in dem sich das Fernsehstudio befand, sah aus wie das Internat von Die Kinder des Monsieur Mathieu und der Weg dorthin führte über schlammige, holprige Straßen, sodass wahrscheinlich nicht nur mir unweigerlich die Frage in den Kopf schoss, ob ich wohl mit beiden Nieren nach Deutschland zurückkehren würde. War man aber erstmal drin, eröffnete sich einem ein glitzernes Studio mit jeder Menge Kronleuchtern, langen Treppen, auf denen leichtbekleidete Tänzerinnen herunterspazierten- kurzum: Glamour en masse! Vor unserem sensationellen Auftritt- der übrigens auch von den erwähnten Glamour-Girls und Pyro-Effekten gepimt wurde- saßen wir bei Sekt und Kaviarhäppchen in der ersten Reihe und schauten uns das Spektakel an, ohne auch nur ein Wort zu verstehen. Ein Kuriosum, könnte man sagen.
Aber vielleicht mal zur Erklärung- Die Coverrockband Audiosmog, die aus irgendeinem Grund in Lettland große Erfolge feiert, hatte mich gefragt, ob ich als Schlagzeuger für eben jene Show aushelfen könne und da unsere musikalischen Sozialisationen aufgrund gleicher westfälischer Herkunft schon oft Schnittpunkte hatten, nahm ich dieses kollegiale Angebot an. Der Gitarrist René saß in der Jury und während der Auswertung der Anrufer-Abstimmung spielten wir zwei Songs.
Der Auftritt verlief glatt, die Aftershowparty ausgelassen und einige Stunden später lag ich schon wieder in meiner heimischen Pfanne.
Heute Abend geht es musikalisch weiter... tsss.... also Octo Wallace spielt heute mit the unbelievable 31 knots im Tsunami Club zu Köln.
Beginn: 21.00
Eintritt: so um die 10 € ...?? VVK war 9€
si yu!
Samstag, 27. September 2008
Kernkompetenz
Nun ist der Egotrip wieder das, was er mal war- ein Sammelsourium aus volksbespaßenden Youtubevideos, Octo Wallace-Promotion-Plattform und Gallerie meiner professionellen Photo-Montagen.
Haben die vier Kölner auf ihrem überwiegend instrumental gehaltenen Debüt "ZUBR" ihren eigenen Stil bereits gefunden, so haben sie ihn auf ihrem ersten Longplayer perfektioniert. Wiederum größtenteils instrumental bläst uns hier ein Wechselbalg aus Kraut, Space und weiß der Geier was noch alles um die Ohren, trotzdem alles irgendwie in der Nähe von Fugazi, jedenfalls nicht leicht zu fassen. Aber live ist das total organisch, als ob es gar nicht anders klingen dürfte, ungemein anstrengend, ja, aber auch ungemein aufregend. Musikalisch gesehen eine Grenzerfahrung für alle Beteiligten und damit meine ich auch und vor allem das Publikum. All diese verschiedenen Stilrichtungen sind schon anhand der Musiker sehr schön zu beobachten, denn wenn Tobi noch am ehesten dem typischen Indie-Kid heutiger Tage ähnelt, könnte Dominik schon eher einer Post Core-Combo entsprungen sein. Guido sieht einem jungen Neil Young recht ähnlich und Peter schaut während des gesamten Auftritts so drein, als könnte ihm das alles gar nichts anhaben. Der gute Christian passt da ins Geschehen wie Arsch auf Eimer und ich möchte ihn da häufiger sehen, für Octo Wallace jedenfalls kann er in Zukunft wesentlich mehr sein, als nur ein weiterer Farbtupfer auf dieser breiten Palette des Bandsounds. Am Ende sind alle glücklich, auch das es vorbei ist, denn so ein Octo Wallace Auftritt macht einen fertig.





Die letzten beiden Facetten werden in folgendem Beitrag berücksichtigt:
Hififi.de schrieb:
Mit Octo Wallace-Auftritten ist das wie mit einem Ausflug ins Wunderland. Als ob der verrückte Hutmacher und der Märzhase mal wieder ihren Nichtgeburtstag feiern würden, Humpty Dumpty und die Grinsekatze sind auch da und Alice steht ein wenig verschüchtert am Mikro. Das legt sich aber wieder und schnell sind alle in ihrem Element.
Haben die vier Kölner auf ihrem überwiegend instrumental gehaltenen Debüt "ZUBR" ihren eigenen Stil bereits gefunden, so haben sie ihn auf ihrem ersten Longplayer perfektioniert. Wiederum größtenteils instrumental bläst uns hier ein Wechselbalg aus Kraut, Space und weiß der Geier was noch alles um die Ohren, trotzdem alles irgendwie in der Nähe von Fugazi, jedenfalls nicht leicht zu fassen. Aber live ist das total organisch, als ob es gar nicht anders klingen dürfte, ungemein anstrengend, ja, aber auch ungemein aufregend. Musikalisch gesehen eine Grenzerfahrung für alle Beteiligten und damit meine ich auch und vor allem das Publikum. All diese verschiedenen Stilrichtungen sind schon anhand der Musiker sehr schön zu beobachten, denn wenn Tobi noch am ehesten dem typischen Indie-Kid heutiger Tage ähnelt, könnte Dominik schon eher einer Post Core-Combo entsprungen sein. Guido sieht einem jungen Neil Young recht ähnlich und Peter schaut während des gesamten Auftritts so drein, als könnte ihm das alles gar nichts anhaben. Der gute Christian passt da ins Geschehen wie Arsch auf Eimer und ich möchte ihn da häufiger sehen, für Octo Wallace jedenfalls kann er in Zukunft wesentlich mehr sein, als nur ein weiterer Farbtupfer auf dieser breiten Palette des Bandsounds. Am Ende sind alle glücklich, auch das es vorbei ist, denn so ein Octo Wallace Auftritt macht einen fertig.
...und ich denke, der junge Neil Young?? hmm...

Das Indiekid Tobi...

Postcoredomi...
... Peter kann nichts was anhaben?

Ach ja und swoblice im Wunderland..

Dienstag, 16. September 2008
Deep shit!
Ich kann nur empfehlen, sich die Zeit zu nehmen, das Gesamtwerk von Flight of the Conchords auf Youtube zu durchstöbern... très désopilant!
Freitag, 12. September 2008
Freitag, 5. September 2008
Octo Woll-Arsch

Hatte mal wieder Lust auf ein bisschen Egozentrik. Das hier ist schließlich ein Egotrip:
Wir haben mittlerweile drei Rezis für unsere Platte bekommen und die will ich euch natürlich nicht vorenthalten. Da ihr wahrscheinlich nicht wie die Octo´s four alle zwei Stunden "Octo Wallace" googelt, nehm ich an, dass ihr sie noch nicht gelesen habt.
Baby blaue Progrockseite
Musicscan
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