Freitag, 22. August 2008

Mittwoch, 20. August 2008

Montag, 4. August 2008

Als wenn er nix zu tun hätte..

Das Ding hier war schon länger in der Pipeline... und wenn man ne fette Hausarbeit vor sich hinschiebt, dann kommen ungeahnte kreative Energien zum Vorschein:


Samstag, 2. August 2008

Octoboyz

Nachdem ich mir den letzten Eintrag eher so aus dem Kreuz gedrückt hab, hier wieder was mit Liebe!


Samstag, 26. Juli 2008

Op Kölsch

Köln im Sommer ist schon ne Charmebombe. Da lässt sich jemand im Angesicht des Doms vor der untergehenden Sonne dazu hinreißen, lautstark seine Liebe zur Stadt herauszuschreien und auch wenn ich westfälisches Gemüt eine solche Äußerung leicht peinlich berührt vernehme und niemals aus der Kehle kriegen würde, merke ich auch, dass die Stadt wie umgekrempelt wirkt und jeder verkackte Biertrinker in den Cafés so beschissen nett grinst und der kürzeste Aufenthalt in der gemütlichsten Wohnung wie fieser Freiheitsentzug wirkt.
Sonst setzt man sich in die Bahn, angekotzt von jedem, der sich irgendwie auffällig benimmt und schaut sich nicht an. Eigentlich hat man jeden um einen herum wahrgenommen, aber durch die diffizil erlernte Kulturtechnik den Blick abzuwenden, wenn die angeschaute Person einen sieht, kreuzen sich niemlas zwei Blicke und jeder fühlt sich unbeobachtet, popelt, liest Zeitung, hackt auf seinem Handy rum. Seinen Nachbarn auf den kleinen Sitzen in der Bahn wird man seltenst berühren, die Kopfhörer vermeiden akustische Übertritte zwischen den Fahrenden.
Ist WM, EM, Karneval oder eben ein heißer Sommertag wird diese Regel in der ganzen Stadt konzertiert außer Kraft gesetzt und alle kommunizieren miteinander. Die Fenster runter, das verbotene Bier in der Bahn wird einfach getrunken und auf Sprüche wird von allen mit irgendeiner Schlagfertigkeit reagiert, am Ende grinsen alle. Im Auto die Fenster runter und die Hand auf die Hupe und endlich sind alle Nachbarn und mögen sich - We are family-yeah! Eine Kölschbude an einem x-beliebigen Punkt der Innenstadt wird zur Goldgrube, die Kölner diskutiere, lamentiere und fiere, prosten sich zu und besaufen sich auf der Straße, alle grillen und grinsen, sitzen am Rhein oder an irgendeinem anderen grünen Fleck, und sei er an einem überdimensionalen, charmelosen, quadratischen, umgekippten Tümpel.
An dem Tag schüttet sich dem Kölner der Endorphinvorrat aus, den er sich in den 364 anderen Tagen des Jahres erarbeitet und angespart hat. Das hat nen anderes Gewicht als ein Sonnentag zwischen 364 Sonnentagen in Jogja...blabla oh Gott was red ich, da, lassen wir lieber würdevollere Kölner zu Wort kommen:

Samstag, 14. Juni 2008

Mr. Oxaldo auf dem Trockenen

Mittlerweile im dritten Monat ohne Internet, könnte ich versuchen das Ganze als soziologisches Projekt verkaufen. Anpassungsstrategien des studierenden Nordhemisphärenbewohners bei Einschränkung des Informationszugangs... oder eine Hetzkampagne gegen Arcor starten, denen ich neben regelmäßigen, angenehmen Adrenalinausstößen bei den pro-Minute-Ein-Euro-teuren Telefonaten, die nur aufgrund der Dreistigkeit des genannten Unternehmens geführt werden müssen, auch möglicherweise langfristig Bluthochdruck verdanke, da dies alles mein geduldsames Gemüt doch in Rage zu versetzen vermag.
Dieser Mangel an Verfügbarkeit von Daten in den eigenen vier Wänden verschlägt mich immer öfter in die Unibibliothek, wo ich dann nicht selten zehn Minuten auf einen der begehrten Internetplätze warte, weil die eifrigen Kommilitonen genüsslich ein paar Runden Onlinepoker spielen oder auf den ersten Blick sexuell interessanten Besuchern des eigenen Studivz-Profils nachspionieren, und versuche dabei mich mit der Lektüre der einzig ausliegenden Zeitung "Wirtschaftswoche" zu entertainen, was mäßig erfolgreich ist, weil ich nix versteh!
Oder ich investiere 50 Cent für einen halbstündigen Besuch im gegenüberliegenden Internetcafé. Während Internetcafés in Jogjakarta eher so eine Art Place-to-be für die studentische Mittelschicht waren, findet man sich im Ehrenfelder Pendant inmitten des oft heimlich Bier trinkenden Prekariats wieder. Dies regt sich gerne lautstark auf - über alle Anwesenden("hier sind doch alle bescheuert, ihr seid doch alle bescheuert!") oder auch über die arabisch-klingenden User, die unbeschreiblich laut skypen oder diese schrecklichen Teenager mit dieser bekackten Angewohnheit fiese Musik über den Lautsprecher ihres Scheißhandys zu spielen, was ich ja schon lange anprangere und weshalb ich fordere diese Lautsprecher zu verbieten, pah! Um nicht als Student aufzufallen (damit würde ich sicher viel des in diesem Raum aggregierten Hasses auf mich ziehen), drücke ich meine Zugehörigkeit dadurch aus, dass ich mittlerweile auch mal in Jogginghose im Internett Call Shop einkehre. Das mag schon fast heimelich klingen, ist aber immernoch kein Vergleich zum Luxus, den man zu Hause hat, wenn man in Unterhose (oder ohne!) das Internet betreten kann.
Kurzum, Arcor beraubt mich nicht nur meiner Gesundheit, Zeit und Internetgebühren, sondern verhindert auch ein standesgemäßes (Studenten surfen in Unterhosen) Internetgefühl - Verbrecher!

Aber mal ganz was anderes, ich habe einen Link von einem alten Jogja-Mitbewohner bekommen, wo dieser seine Fotos präsentiert und da der das gelernt hat, sind das auch ganz schön amtliche Dinger...sag ich allerdings ohne jeden Sachverstand, rein auf meinem Jeföhl basierend.
Neben irgendwelchen Urlaubsbildern sind auf jeden Fall ne Menge Bilder der Stadt und ein Ordner mit Fotos von den Interviews, die Kollege Roman Romance und ich für unsere Doku geführt haben, an der in Ehrenfelder Kammern immernoch unermüdlich geschraubt und geschnitzt wird, bis dieses gewaltige Ding irgendwann in die Atmosphäre gefeuert werden kann... Blubb... das dauuuuuuert!
Also hier der link
Reingehauen!

Mittwoch, 21. Mai 2008

Wann habt ihr eure letzte Email mit einem schrillen Video bekommen? Das war doch mal ne Zeitlang ziemlich angesagt. Ich persönlich bekam noch bis vor ca. einem Jahr mindestens einmal in der Woche irgendnen Link zu einer You-Tube Absurdität, einem schnell herunterladbaren Game, das man innerhalb von 20 Sekunden erlernen konnte oder einem 8-Sekunden O-Ton aus irgendner Quizshow von einem Kollegen, der aufgrund seines Jobs bei einem öffentlich-rechtlichen Sender Zeit hatte, das ganze Internet zu durchstreifen.
Ich hab jedenfalls seit Monaten nix mehr bekommen und wenn das jetzt Aufgabe der Bloggoshäre ist, dann muss ich auch meinen Beitrag dazu leisten und zum Oliver Beerhenke dieses Egotrips werden:


Dieses hier ist ein anderer Evergreen von mir: